Diesmal wird’s etwas technisch – aber keine Angst, man muss kein Genie sein, um sich mit den ganzen Verbindungsmöglichkeiten und Geräten auszukennen. Ich kann mich noch erinnern, als ich mein erstes Mobiltelefon bekommen habe. Ich war 13 Jahre alt und hatte eine große Freude mit einem (gebrauchten) Alcatel – zu dieser Zeit auch liebevoll „Telefonzelle“ genannt.

Die Weiterentwicklung von der „Telefonzelle“ hin zum Smartphone war rasant. Wenn man bedenkt, dass es mittlerweile doppelt so viele Handys als Zahnbürsten auf der Welt gibt (Quelle: orf.at 24.4.2019), bin ich manchmal schon erstaunt darüber, wie uns dieses digitale Medium in den Bann gezogen hat.

 

Die heutigen Technologien und Anwendungsmöglichkeiten sind äußerst benutzerInnenfreundlich gestaltet. Dennoch braucht es ein wenig Know-how und technische Voraussetzungen für den Instrumentalunterricht, die ich nun in ein paar wenigen Punkten beschreibe.

 

Speicherplatz am Endgerät:

Als erste, wichtigste Grundvoraussetzung ist genügend Speicherplatz am Smartphone oder Tablet erforderlich. Nachdem wir unser Smartphone auch oft für private Zwecke nutzen – sprich Videos und Fotos damit machen – kommen wir sehr schnell drauf, dass der Gerätespeicherplatz schnell ausgelastet ist. Als beste und einfachste Alternative würde ich einen beliebigen Cloudspeicher (Dropbox, GoogleDrive) empfehlen. Dazu gibt es ja schon zwei Blogbeiträge. Eine weitere Möglichkeit wäre aber auch eine externe SD-Speicherkarte zum Speichern von Notenmaterial und Audioaufnahmen zu besorgen. Zu beachten ist, dass dies nur bei Android Modellen möglich ist. Apple verkauft seine Endgeräte ausschließlich mit einem fest verbauten Handyspeicher in verschiedenen Größen.

 

WLAN – Mobiles Internet:

WLAN in öffentlichen Musikschulen ist leider nicht flächendeckend der Fall. Vielfach sind Musikschulen in Volks- und/oder Mittelschulen angesiedelt. Dort sind WLAN und Co auch auf Grund der „Strahlen“ (noch) verbannt. Das eigene mobile Internet ist deshalb die einzige Möglichkeit, sich während der Unterrichtszeiten mit dem Internet zu verbinden. Benötigt wird dieses meistens, um an etwaige Daten in der Cloud zu kommen oder auf Youtube oder Spotify Beispielmusik zu hören.

 

Externe und transportierbare Lautsprecher:

Ein unverzichtbares Utensil für den Instrumentalunterricht ist meiner Meinung nach eine sogenannte Bluetoothbox. Egal ob ich jetzt Klavier, Geige oder Blockflöte unterrichten würde, die Bluetoothbox ist aus dem modernen Instrumentalunterricht nicht wegzudenken. Dazu wird das Smartphone mit dem Lautsprecher via Bluetooth verbunden. Meistens dient sie zur Verstärkung von Audio Files oder App-Geräuschen (Metronom, Drumcomputer, Looping-Apps, etc.). Zusätzlich gibt es durch verschiedene Effektgeräte-Apps die Möglichkeit, ein wenig Hall oder Delay zu bekommen. Bluetoothboxen gibt es in jeder Preiskategorie – meine Empfehlung hier: JBL Charge 3

 

Tablet-Notenständer und Pen

Diese Artikel sind sicher in die Kategorie Luxusartikel einzuordnen. Aber wer sein Tablet wirklich kontinuierlich beim Unterrichten, Proben bzw. Konzerten einsetzt, wird es lieben lernen. Hier meine Kaufempfehlung für folgende Geräte:

Tabletnotenständer: K&M 19793 Tablet PC-Stativ

Pen: Kongone Stylus Pen